Aktuelle Hinweise auf dem Hintergrund der Corona-Pandemie für die Wallfahrtsbasilika in Werl

Die Landesregierung NRW hat mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften vereinbart, dass ab Freitag, 1. Mai 2020, Gottesdienste unter strenger Einhaltung der allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregelungen wieder öffentlich gefeiert werden können. Auf der Grundlage dieser Regelung sowie der Vorgaben der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung vom Mittwoch, 15. April 2020, und des Gespräches der Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften mit dem Bundesinnenminister am Freitag, 17. April 2020, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:

 

1.) Die Wallfahrtsbasilika ist täglich von 8.00 Uhr bis 19.30 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet.

2.) Ab Freitag, 1. Mai 2020, werden in der Wallfahrtsbasilika unter strenger Einhaltung der allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregelungen alle Gottesdienste wieder öffentlich gefeiert, und zwar in der bekannten Gottesdienstordnung: an Sonn- und Feiertagen um 7.00 Uhr, 8.30 Uhr und 10.00 Uhr hl. Messen sowie um 18.00 Vesper oder Andacht im Wechsel; an den Wochentagen um 10.00 Uhr hl. Messe sowie im Monat Mai täglich um 18.00 Uhr Marienfeier.

Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsflächen können in der Wallfahrtsbasilika 100 Sitzplätze genutzt werden. Diese sind gut erkennbar farbig markiert. An anderen Stellen ist ein Aufenthalt während der Gottesdienste nicht gestattet. Als Eingang dient ausschließlich die Heilige Pforte auf dem Kreuzwegplatz. Sobald die vorgenannte Anzahl der Plätze in der Wallfahrtsbasilika besetzt ist, stehen in der Alten Wallfahrtskirche weitere 35 Sitzplätze, auf dem Vorplatz der Basilika weitere 20 und (bei gutem Wetter) auf dem Kreuzwegplatz ebenfalls weitere Sitzplätze zur Verfügung. Zum Verlassen der Kirche – bei dem ebenfalls die Abstandsregelungen zu beachten sind – dienen alle Portale.

Zur Zeit darf in den Gottesdiensten leider nicht gesungen werden. Sobald dies wieder möglich ist, wird es für jeden Gottesdienst ein eigenes Liedblatt geben, so dass Gesangbücher nicht benötigt werden. Statt der sonst üblichen Kollekte zur Gabenbereitung wird eine Türkollekte beim Verlassen der Kirche gehalten. Die hl. Kommunion wird den Mitfeiernden am Platz gereicht, damit sonst zu befürchtende Gefährdungen bei der Austeilung der hl. Kommunion vermieden werden; die Mundkommunion ist weiterhin nicht erlaubt.

3.) Leider müssen wir davon ausgehen, dass wir im Monat Mai keine Gruppen, sondern lediglich Einzelwallfahrer*innen begrüßen können; sie alle sind uns ganz herzlich willkommen! Außer den unter 2.) genannten regelmäßigen Gottesdiensten wird es daher wohl keine zusätzlichen Wallfahrtsmessen und Wallfahrtsandachten geben.

Weil alle Großveranstaltungen gesetzlich bis zum 31. August 2020 nicht erlaubt sind, kann leider auch die Feier des Patronatsfestes Mariä Heimsuchung am Samstag/Sonntag, 4./5. Juli, in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise stattfinden. Es wird rechtlich weder möglich sein, in großen Fußprozessionen mit vielen Teilnehmenden gemeinsam nach Werl zu kommen, noch unterwegs und hier am Ort in Gemeinschaftsunterkünften zu übernachten. Auch die Lichterprozession am Vorabend und die Stadtprozession am Festtag werden ausfallen müssen.

Stattdessen gibt es für alle Gruppen folgendes Angebot: In den Heimatkirchen können alle ihre Gebetsanliegen in Fürbittbüchern aufschreiben. Diese Bücher werden am Sonntag, dem 5. Juli 2020, von einer Delegation (drei bis fünf Personen) stellvertretend für alle nach Werl gebracht. Hier wird um 10.00 Uhr in der Wallfahrtsbasilika das Hochamt zum  Patronatsfest gefeiert, in dessen Verlauf die Fürbittbücher zum Gnadenbild gebracht und dort niedergelegt sowie die jeweilige Wallfahrtskerze der Gruppe entzündet wird. Auf diese Weise sind symbolisch alle Gruppen mit ihren Teilnehmenden in Werl anwesend. Falls möglich, soll das Patronatsfest im September „nachgefeiert“ werden – in welcher Form auch immer.

4.) Inzwischen wird auch die Beichtgelegenheit wieder täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr angeboten. Weil die hl. Beichte im Beichtstuhl nach wie vor nicht erlaubt ist, findet sie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen in der Krypta statt. Zur Anmeldung kann einfach wie bisher die Beichtschelle genutzt werden. Dann holt Sie der Priester am Beichtstuhl ab, und Sie gehen gemeinsam in die Krypta.

5.) An den Sonn- und Feiertagen sowie am Herz-Jesu-Freitag besteht von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Krypta die Möglichkeit der Stillen Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes.

6.) Das Pilgerbüro ist vormittags von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr und nachmittags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Freitag, 24. April 2020

Ihr Werler Wallfahrtsteam



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Besuch in Much (Rhein-Sieg-Kreis): Im Rahmen der Besuche in den Gemeinden, die alljährlich nach Werl wallfahrten, war Pastor Stephan Mockenhaupt am vergangenen Sonntag, den 8. März 2020, in der Pfarrei St. Martinus in Much im Rhein-Sieg-Kreis. Er feierte den dortigen Familiengottesdienst und hob in seiner Katechese die Geschichte der Mucher Werl-Wallfahrt und die Bedeutung des Pilgerns besonders hervor. In einem anschließenden Austausch mit den Wallfahrerinnen und Wallfahrern im Restaurant „Schublade“ stellte Pastor Mockenhaupt die Entwicklung der Marienwallfahrt Werl nach Abschied der Franziskaner vor.

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Vor der „Trösterin der Betrübten“ wurde aufgrund des Corona Krise eine Kerze mit folgendem Gebet entzündet:

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