Tägliches Gebetsläuten um 19.30 Uhr

NRW-weit läuten anlässlich der Corona-Pandemie täglich in ökumenischer Geschwisterlichkeit am Abend in vielen Kirchen die beiden großen Glocken. Sie laden ein, den Tag in diesen schweren und herausfordernden Wochen mit einem Moment der Stille und des Gebetes ausklingen zu lassen. Auch in unserer Wallfahrtsbasilika erklingen daher ab dem morgigen Samstagabend zunächst bis einschließlich Gründonnerstag die große Marienglocke und die Josephsglocke aus dem Jahre 1947 mit den Tönen c‘ bzw. es‘. Zwei Anregungen für ein Gebet zu diesem Läuten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Damit auch der Sonntags als der Tag des Herrn weiter im Bewusstsein bleibt, wird er wie üblich um 17 Uhr eingeläutet. Außerdem erklingt in vielen Kirchen und auch bei uns am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr das Geläute, das sonst zum Gottesdienst einlädt. Während der Corona-Krise erinnert es ebenfalls an das persönliche Gebet.

Und weil auch das Osterfest in diesem Jahr – für uns alle kaum vorstellbar – ohne die Feier der österlichen Festtagsliturgie verlaufen wird, erklingt am Ostersonntagsmorgen um 9.30 Uhr das Vollgeläute und möchte wenigstens so den österlichen Jubel andeuten.

Unser Foto zeigt die große Glocke im Paderborner Dom aus dem Jahre 2018. Sie trägt den Namen „Jesus Christus – unser Friede“ und wird zusammen mit der Liboriusglocke jetzt an jedem Abend in Paderborn zu hören sein.

 

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie 

Guter und barmherziger Gott! 

In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich. 

Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen. 

Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen. 

Wir sind bei dir geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen. 

Wir bitten dich: 

für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind; 

für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind; 

für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern; 

für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.

Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,

den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle. 

Wir bitten dich: 

für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen; 

für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;

für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen; 

für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen. 

Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht. 

Wir bitten dich: 

für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen, 

für alle, die um ihre Zukunft fürchten, 

für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind, 

für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben. 

Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung. 

Wir bitten dich: 

für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist, 

für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können, 

für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind. 

Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht. 

Auch bitten wir dich für uns selbst: 

Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen. 

Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden. 

Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt. 

Dir vertrauen wir uns an. 

Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. 

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden: 

Vater unser im Himmel, 

geheiligt werde dein Name. 

Dein Reich komme. 

Dein Wille geschehe, 

wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute, 

und vergib uns unsre Schuld, 

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. 

Und führe uns nicht in Versuchung, 

sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich 

und die Kraft 

und die Herrlichkeit 

in Ewigkeit. 

Amen. 

(Copyright: MÖWe 

Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung

der Evangelischen Kirche von Westfalen)

 

 Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. 

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. 

Bitte tröste jene, die jetzt trauern. 

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie. 

Allen Krankenschwestern und Pflegern, die nicht in Quarantäne gehen können, Kraft in dieser extremen Belastung. 

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnen-heit. 

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind. 

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht. 

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten. 

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, die sich einsam fühlen und niemanden umarmen können. 

Berühre Du die Herzen mit Deiner Sanftheit. 

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann. 

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit. 

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist. 

Und – dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können. 

Dass Du allein ewig bist. 

Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. 

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen. 

Wir vertrauen Dir, ewiger Gott. 

Amen.

(Copyright: Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg) 

 

 


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weitere Neuigkeiten

Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch in Werl

Ministerin Ina Scharrenbach überbrachte heute den Zuwendungsbescheid für die Erstellung des Denkmalpfades.
Sie wurde von einer kleinen Delegation vor der alten Wallfahrtskirche in Empfang genommen, welche sich aus Mitgliedern der Wallfahrtsteams, des neuen Heimat- und Geschichtsvereins und der Politik zusammensetzte. Als kleinen Willkommensgruß überreichte Herr Pradel einen wunderschönen Blumenstrauß.
Der Vorsitzende des NGHV, Herr Riewe, begrüßte in einer kurzen Rede Frau Scharrenbach und die anwesenden Gäste. Danach gab Ursula Altehenger einen kurzen geschichtlichen Überblick der Wallfahrt und einen Ausblick in die Zukunft, den Denkmalpfad betreffend.
Auch Bürgermeister Herr Grossmann ergriff das Wort und bedankte sich bei seinen Mitarbeiter*innen für die Arbeit der Antragstellung und die Zuwendungsüberbringung.
Nach der Unterzeichnung des Bescheids durch Herrn Riewe und Frau Altehenger nahm sich die Ministerin Zeit für einen Besuch des Kreuzwegplatzes, des Gartens und natürlich auch der Gottesmutter. Im Anschluss ergab sich die Möglichkeit bei Sekt, Orangensaft und Suppe noch mit Ministerin Scharrenbach ins Gespräch zu kommen.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen die an diesem tollen Projekt des Denkmalpfades mitgearbeitet haben. Natürlich auch bei unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese kleine Feierstunde mit ihrer Tatkraft ermöglicht haben!

Zur Entstehung des Denkmalpfades:

„Denkmalpfad Werl - Geschichte und Tradition der Wallfahrtsstadt wahrnehmen und erleben“

Die Idee kam dem Wallfahrtsleiter Dr. Best und Wallfahrtsseelsorgerin Ursula Altehenger im Sommer 2018. Ein Jahr bevor die Franziskaner Werl verlassen wollten. Die Wallfahrten, durch die Orden der Kapuziner und der Franziskaner, haben das Stadtbild fast 360 Jahre geprägt. Unsere Frage war: Wie kann dieses Heimatzeugnis in Werl lebendig gehalten werden? Es brauchte etwas, dass die bedeutenden Orte der Stadt und das Wirken der Franziskaner in der Wallfahrt verbinden kann. Zusätzlich sollten aktuelle Themen unserer Zeit eine Bedeutung finden.

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Pilgerstempelstation

Seit gestern bietet die Werler Wallfahrt einen neuen Anlaufpunkt für Pilgerinnen und Pilger auf dem Vorplatz der Basilika, nämlich eine kleine Pilgerstempelstation.
Auf der Stirnseite der Station aus Werler Grünsandstein prangt die Aufschrift "Buen Camino", was übersetzt soviel heißt wie "guter Weg" oder "guter Jakobsweg".

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Klostergarten aktuell, schauen Sie mal rein

Was ist mit dem Klostergarten? Eine Frage, die seit der Verabschiedung der Franziskaner immer wieder gestellt wird. Bruder Christian, der ihn bisher gepflegt hat ist nicht mehr da und so ist der Garten in neue Hände gegeben worden, damit seine Zukunft gesichert ist. Ein Kleinod, mit großen Bäumen, Ziersträuchern und Stauden, mitten in der Altstadt, das den Menschen im neuen Wallfahrtszentrum demnächst Aufenthaltsort und Tieren und Pflanzen, schon jetzt Lebensraum bieten soll. Ganz im Sinne des Heiligen Franziskus. Durch die derzeitige Klosterbaustelle waren aber auch einige Zugeständnisse im Garten erforderlich. Durch eine gestalterische Zwischenlösung wird der Garten dennoch als blütenreicher Kontrast zur Baustelle gesichert, bevor demnächst konkrete Gartenplanungen umgesetzt werden können.

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Treckerwallfahrt 2020

Am 15. Juli durften wir die Treckerwallfahrt aus Delbrück und Umgebung hier in Werl herzlich willkommen heißen.
Seit 21 Jahren findet diese Wallfahrt den Weg zur Gottesmutter nach Werl, um sich unter den Schutz und Segen zu stellen.

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Neue - Alte - Kerzenleuchter am Gnadenbild

Ein Kellerfund hat das Wallfahrtsteam inspiriert, neue Leuchter zum Gnadenbild zu stellen. Die gefundenen Kerzenleuchter waren aus der Gestsaltung der Wallfahrtskirche des Künstlers Josef Baron aus den Sechziger Jahren. Die Silber- und Bildhauerwerkstatt der Gebrüder Winkelmann vom Möhnesee haben die Leuchter dahingehend umgearbeitet, dass nun in der Mitte eine große Wallfahrtskerze und auf einem eingefügten Kranz jeweils sechs kleine gepenndete Kerzen am Gnadenbild brennen können. Dank einer großzügigen Spende konnte diese Idee zeitnah realisiert werden.

 

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Pontifikalamt mit Abt em. Stephan Schröer

Das Wetter ließ es zu, dass die Wallfahrerinnen und Wallfahrer das feierliche Pontifikalamt mit Abt em. Stephan Schröer auf dem Kreuzweplatz feiern konnten.

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Kleine Delegationen der Wallfahrtsgruppen

Zum Patronatsfest "Mariä Heimsuchung" konnten wir zahlreiche kleine Wallfahrtsgruppen und Delegationen hier an und in der Basilika begrüßen.

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Begrüßungsandacht und Lichterfeier

Trotz der Einschränkungen durch das Corona Virus, konnte unter den gegebenen Vorsichtsmaßnahmen das Patronatsfest "Mariä Heimsuchung" gefeiert werden.

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Neue und alte Mariengebete aus Werl

Pünktlich zum Patronatsfest der Basilika Maria Heimsuchung ist ein kleines Büchlein mit Mariengebeten erschienen, dass sie kostenlos für sich und/oder ihre Gemeinden im Pilgerbüro oder der Wallfahrtskirche bekommen können. In dieser besonderen Zeit, in der wir Menschen mit der Corona-Pandemie kämpfen, brauchen wir etwas, das unserer Seele guttut.

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Neuer Priester für das Wallfahrtsteam

Ab dem 1. Juli wird Pastor Siegfried Schlummer das Wallfahrtsteam in Werl unterstützen. Er ist gebürtig aus Westönnen und war lange Seelsorger in den Gemeinden Rösebeck, Dössel und Körbecke in der Nähe von Warburg. Anschließend war Pastor Schlummer in der Gefänginisseelsorge in Dortmund und Schwerte tätig. Das Team freut sich sehr über die neue Verstärkung. Die Aufgaben von Pastor Schlummer liegen vorranig im priesterlichen Dienst, vor allem in der Beichtpastoral. Ein herzliches Willkommen!

Feier des Patronatsfestes Mariä Heimsuchung – aber anders, als gewohnt

Donnerstag, 02. Juli (eigentlicher Festtag)
10.00 Uhr Wallfahrtshochamt in der Basilika
18.00 Uhr Festandacht in der Basilika

Samstag, 04. Juli (äußere Feier des Patronatsfestes)
10.40 Uhr Eröffnung der Legoausstellung: Unterwegs mit Maria in der Alten Wallfahrtskirche und Vorplatz

18.00 Uhr Eröffnungsandacht mit Aussetzung und Sakramentalem Segen in der Basilika
22.00 Uhr Marianische Lichterfeier in der dafür besonders ausgeleuchteten Basilika und auf dem Vorplatz

 

 

Sonntag, 05. Juli (äußere Feier des Patronatsfestes)

07.00 Uhr Hl. Messe in der Basilika
08.30 Uhr Hl. Messe in der Basilika
10.00 Uhr Pontifikalamt mit Abt em. Stephan Schröer (Alt-Abt von Königsmünster in Meschede) bei gutem Wetter auf dem Kreuzwegplatz

11.30 Uhr Lego-Ausstellung: Unterwegs mit Maria (bis 18.00 Uhr) Alte Wallfahrtskirche und Vorplatz
18.00 Uhr Marianischer Vespergottesdienst mit Aussetzung, TeDeum und Sakramentalem Segen in der Basilika

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Wallfahrt fällt kleiner aus

Die diesjährige Wallfahrt der Schlesier, Oberschlesier und aus der Grafschaft Glatz fand am vergangenen Wochenende auf dem Kreuzwegplatz der Basilika statt. In diesem Jahr aus gegebenen Anlass in sehr geringer Zahl und doch mit einigen Fahnenabordnungen. Gemeinsam mit Großdechant Franz Jung zelebrierte der Wallfahrtsleiter Dr. Gerhard Best den Gottesdienst mit ca. 150 Gläubigen.

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Die Welt der kleinen Steine mit Neuer Ausstellung: Maria

Am diesjährigen Partonatsfest Maria Heimsuchung, am 4. und 5.7., wird es eine neue Legoausstellung mit Stationen der biblischen Maria geben. Die Ausstellung wird am Samstagmorgen nach der Messe um 10.00 Uhr eröffnet und ist bis Sonntag um 18.00 Uhr zu sehen.

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Erste offizielle Wallfahrtsgruppe in Werl

Seit Sonntag brennen am Gnadenbild in der Werler Wallfahrtsbasilika wieder zwei besondere Kerzen. Eine von beiden hat die Ermlandfamilie Anfang Juni in die Wallfahrtsstadt bringen lassen. Ihre große Wallfahrt wäre bereits am ersten Sonntag im Mai gewesen, musste aber zu diesem Zeitpunkt Corona-bedingt noch vollständig ausfallen. Die zweite Pilgerkerze stammt aus Sundern. Auch diese Wallfahrtsgruppe war nach üblicher Planung schon für Anfang Mai zum Besuch in Werl angemeldet, musste diesen Termin aber ebenfalls absagen. Am vergangenen Sonntag konnte Pastor Stephan Mockenhaupt im Hochamt jetzt eine Delegation aus Sundern begrüßen. Stellvertretend für die sonst etwa 200 Teilnehmer zählende Wallfahrtsgruppe entzündete diese Vertretung im Namen aller am Gnadenbild die diesjährige Pilgerkerze und überbrachte zugleich ein Buch mit persönlichen Fürbitten, das in den zurückliegenden Wochen in den Kirchen der Stadt Sunden ausgelegen hatte und in das alle ihre Anliegen eintragen konnten, die in diesem Jahr die Muttergottes in Werl nicht persönlich besuchen werden. Die Gruppe aus Sundern zählt zu den langjährigen Traditionswallfahrten. Sie kommt mindestens seit 1723. Das ganze Jahr über erinnert unter den Arkarden auf dem Vorplatz der Basilika eine große Wallfahrtstafel an diese Verbindung zwischen der Stadt im Sauerland und Werl.

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Wallfahrtsteam in Tilbeck

Das Stift Tilbeck ist ein Ort zum Leben und Arbeiten für Menschen mit Behinderung im Bistum Münster. Seit fast 10 Jahren kommt eine Pilgergruppe von dort mit ungefähr 180 Personen zur Wallfahrt nach Werl. Da dies in diesem Jahr nicht möglich war, sind am Tag der Wallfahrt, den 9. Juni die Wallfahrtsseelsorger Markus Ende und Ursula Altehenger nach Tilbeck gefahren.

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Fronleichnam - in diesem Jahr anders als gewohnt

Trotz der Beeinträchtigungen durch die Regelungen zur Corona-Pandemie erfuhr das Fronleichnamsfest durch die Betstunden für die Gläubigen eine neue, sehr schöne Durchfühung. Üblicherweise findet an diesem Hochfest die Eucharistiefeier der katholischen Werler Kirchengemeinde auf dem schönen Kreuzwegplatz südlich unserer Wallfahrtsbasilika statt. Von dort aus zieht dann auch die Prozession durch die Straßen der Innenstadt. Auf all‘ das mussten wir in diesem Jahr aber leider verzichten. Der Tag der Verehrung des Allerheiligsten Altarssakramentes wurde trotzdem angemessen und würdig gefeiert. Dazu trug auch die zu diesem Anlass besonders ausgeleuchtete Wallfahrtsbasilika bei.

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Hochamt mit Entzünden der Wallfahrtskerze und Marienweihe durch Erzbischof Hans-Josef Becker

Erzbischof Becker hat am Sonntag, den 10. Mai 2020 um 10 Uhr in der Wallfahrtsbasilika die hl. Messe gefeiert. Zu Beginn hat er die diesjährige Wallfahrtskerze entzündet und vor dem Schluss-Segen das Erzbistum Paderborn Maria, der Trösterin der Betrübten, anvetraut – in der gegenwärtigen Corona-Pandemie sicherlich für viele ein Anliegen mit großer symbolischer Bedeutung.
Wenn Sie den Gottesdienst noch einmal an Ihrem Computerbildschirm zu Hause anschauen möchten, bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit.

Eine kleine Geschichte aus dem Klostergarten

Ende Februar berichtete unsere Lokalzeitung über die erforderliche Baumpflege und die Gestaltung des Klostergartens. Dabei auch die Nachricht, dass er als „Grüne Oase“ in der Wallfahrtsstadt, nicht nur Raum für die zukünftige Bewohner*innen und Pilger*innen des Wallfahrtszentrums darstellt, sondern auch Lebensraum für Tierarten bieten soll. Zwei vom Pilz befallene und teilweise morsche Obstbäume, die etwas abseits auf Wiesen stehen, wurden daher nicht gefällt, sondern für „Specht und Co“ erhalten.

Und als hätte Familie Grünspecht es im Anzeiger gelesen, ging der Wohnungsbau Anfang April schon los. Haufenweise flogen die Hackschnitzel (1–3) aus dem ca. 70 Jahre alten Apfelbaum und bald darauf wurde die große Höhle, deren Einstiegsloch sich erstaunlicherweise nur ca. 80 cm über der Grasnarbe befindet bezogen. In der zweiten Aprilhälfte wurde bereits gebrütet (4+5) und in der ersten Maihälfte begannen Mama und Papa Specht mit der Fütterung in der Höhle (6+7). Grünspechte fressen und füttern fast ausschließlich Ameisen, die in der Regel auf Wiesen ausgegraben werden, so dass die Art auch Erdspecht genannt wird. Scheinbar bieten die artenreichen, extensiv gepflegten Weisen des Klostergartens und die Deckung der zahlreichen Bäume hier gute Voraussetzungen. Diese sind offenbar so reizvoll, dass auch die unmittelbar benachbarte Baustelle des Klosterumbaus in Kauf genommen wird.

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Bundesweiter christlicher Radiosender zu Gast in der Wallfahrtsbasilika in Werl

Bundesweiter christlicher Radiosender zu Gast in der Wallfahrtsbasilika in Werl 
Wallfahrtsleiter Dr. Gerhard Best zu Gast in Talk-Sendung / Liveübertragungen im Rahmen der Aktion „Pfarrei der Woche“

Am Sonntag, den 07. Juni 2020 überträgt radio horeb den Sonntagsgottesdienst bundesweit live aus der Wallfahrtsbasilika, Walburgisstrasse 41, 59547 Werl. Das gastgebende Marien- Wallfahrtsheiligtum steht im Mittelpunkt der Sendereihe „Pfarrei der Woche“. Der Rundfunksender radio horeb ist mit seinem Übertragungsteam vor Ort um die Hl. Messe um 10.00 Uhr bundesweit live aus der Marienbasilika auszustrahlen, die der Wallfahrtsleiter, Domkapitular Dr. Gerhard Best mit der Gemeinde und den Hörerinnen und Hörern des Senders unter Einhaltung der gegebenen Corona-Pandemievorschriften feiern wird.

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Bildergalerie der Marienweihe mit Erzbischof Hans-Josef Becker

Am Sonntag, den 10. Mai durften wir Erzbischof Hans-Josef Becker bei der Trösterin der Betrübten hier in Werl empfangen.
Zu Beginn der Hl. Messe entzündete der Erzbischof die Wallfahrtskerze und feierte mit den anwesenden Gläubigen die Messe. Gleichzeitig wurde die Messe live im Internet bistumsweit übertragen. Den Schluss bildete die "Marienweihe", bei welcher er die Anliegen der Menschen der Fürsprache Mariens persönlich anvertraute. Ein paar Impressionen der Messe finden Sie hier.

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Technische Vorbereitungen - Marienweihe mit Erzbischof Hans-Josef Becker

Heute wurden die technischen Vorbereitungen für die Live Stream Übertragung der Hl. Messe mit Erzbischof Hans-Josef Becker getroffen.
Etliche hundert Meter Kabel wurden verlegt, Kameras und Mikrofone aufgebaut und getestet, um die reibungslose Übertragung der Marienweihe zu gewährleisten.
Einige Impressionen finden Sie hier...

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Aktuelle Hinweise auf dem Hintergrund der Corona-Pandemie für die Wallfahrtsbasilika in Werl

Die Landesregierung NRW hat mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften vereinbart, dass ab Freitag, 1. Mai 2020, Gottesdienste unter strenger Einhaltung der allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregelungen wieder öffentlich gefeiert werden können. Auf der Grundlage dieser Regelung sowie der Vorgaben der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung vom Mittwoch, 15. April 2020, und des Gespräches der Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften mit dem Bundesinnenminister am Freitag, 17. April 2020, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:

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MotoMaria erst 2021

MotoMaria, die Sternwallfahrt per Motorrad nach Werl, fällt in diesem Jahr aus. "Ausgerechnet die 10. Motorradwallfahrt nach dem Jubiläum der Werler Wallfahrt  müssen wir absagen, das tut in der Seele weh" - so Wolfgang Koch, Dekanatsreferent im Dekanat Hellweg und von Anfang an in der Organisation dabei. Die diesjährige Wallfahrt wäre die erste in der Regie des neuen Wallfahrtsteams.

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Virtueller Pilgerweg

Im Rahmen der besonderen Initiative "Orte-verbinden.de" des Erzbistums Paderborn sind in Zeiten von Corona virtuelle Pilgerwege / Pilgerorte entstanden.
Wir freuen uns das Erzbischof Hans-Josef Becker die Basilika und somit die Trösterin der Betrübten zu seinem besonderen Pilgerort zählt.
In einer kurzen und schönen Beschreibung erklärt der Erzbischof auch seine Gründe.
Wenn Sie auf folgenden Link klicken, gelangen Sie auf den Beitrag von "Orte-verbinden.de"

Wallfahrtsteam unterwegs nach Much

Besuch in Much (Rhein-Sieg-Kreis): Im Rahmen der Besuche in den Gemeinden, die alljährlich nach Werl wallfahrten, war Pastor Stephan Mockenhaupt am vergangenen Sonntag, den 8. März 2020, in der Pfarrei St. Martinus in Much im Rhein-Sieg-Kreis. Er feierte den dortigen Familiengottesdienst und hob in seiner Katechese die Geschichte der Mucher Werl-Wallfahrt und die Bedeutung des Pilgerns besonders hervor. In einem anschließenden Austausch mit den Wallfahrerinnen und Wallfahrern im Restaurant „Schublade“ stellte Pastor Mockenhaupt die Entwicklung der Marienwallfahrt Werl nach Abschied der Franziskaner vor.

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Tägliches Gebetsläuten um 19.30 Uhr

NRW-weit läuten anlässlich der Corona-Pandemie täglich in ökumenischer Geschwisterlichkeit am Abend in vielen Kirchen die beiden großen Glocken. Sie laden ein, den Tag in diesen schweren und herausfordernden Wochen mit einem Moment der Stille und des Gebetes ausklingen zu lassen. Auch in unserer Wallfahrtsbasilika erklingen daher ab dem morgigen Samstagabend zunächst bis einschließlich Gründonnerstag die große Marienglocke und die Josephsglocke aus dem Jahre 1947 mit den Tönen c‘ bzw. es‘. Zwei Anregungen für ein Gebet zu diesem Läuten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

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Fürbittkerze bei der Gottesmutter

Vor der „Trösterin der Betrübten“ wurde aufgrund des Corona Krise eine Kerze mit folgendem Gebet entzündet:

Unter deinen Schutz und Schirm - Maria, Trösterin der Betrübten. Erbitte allen am Corona-Virus Erkrankten Genesung. Allen, die als Ärzte, Pflegende, Angehörige, Nachbarn und in vielen anderen Aufgaben helfen Zuwendung und Ausdauer und uns allen einen glücklichen Verlauf und ein baldiges Ende dieser Krise.

Wir bitten Sie dieses Anliegen in Ihrem persönlichen Gebet miteinzubeziehen.

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