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Fürbitte für den Synodalen Weg

Am 1. Advent wurde in der Werler Wallfahrtsbasilika eine Fürbitt-Kerze für den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland entzündet. Dies ist ein Dialogprozess zwischen Bischöfen, Priestern und Mitgliedern des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Mit dem auf zwei Jahre angelegten Synodalen Weg wollen die Bischöfe und das Zentralkomitee als Vertretung der Gemeinden über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland beraten. Ziel ist es, nach dem Missbrauchsskandal verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Schwerpunktthemen sind die Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Macht und Gewaltenteilung sowie die Rolle von Frauen in der Kirche. Höchstes Gremium des Prozesses ist die Synodalversammlung mit mehr als 200 Frauen und Männern. Bis Mitte Dezember 2019 soll die Teilnehmerliste komplett sein. Im Ringen um den gemeinsamen Weg in die Zukunft bitten wir um einen guten Dialog in unserer Kirche und um ihre Einheit in Vielfalt.

"Was er euch sagt, das tut." (Joh 2,5) - diese Worte aus dem Johannesevangelium schmücken in Werl die Kerze zum Synodalen Weg, verbunden mit der Fürbitte "Maria, Trösterin der Betrübten bitte für unser Erzbistum, dass der Synodale Weg uns zueinander führt und nicht trennt."

 


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