Tägliches Gebetsläuten um 19.30 Uhr

NRW-weit läuten anlässlich der Corona-Pandemie täglich in ökumenischer Geschwisterlichkeit am Abend in vielen Kirchen die beiden großen Glocken. Sie laden ein, den Tag in diesen schweren und herausfordernden Wochen mit einem Moment der Stille und des Gebetes ausklingen zu lassen. Auch in unserer Wallfahrtsbasilika erklingen daher ab dem morgigen Samstagabend zunächst bis einschließlich Gründonnerstag die große Marienglocke und die Josephsglocke aus dem Jahre 1947 mit den Tönen c‘ bzw. es‘. Zwei Anregungen für ein Gebet zu diesem Läuten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Damit auch der Sonntags als der Tag des Herrn weiter im Bewusstsein bleibt, wird er wie üblich um 17 Uhr eingeläutet. Außerdem erklingt in vielen Kirchen und auch bei uns am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr das Geläute, das sonst zum Gottesdienst einlädt. Während der Corona-Krise erinnert es ebenfalls an das persönliche Gebet.

Und weil auch das Osterfest in diesem Jahr – für uns alle kaum vorstellbar – ohne die Feier der österlichen Festtagsliturgie verlaufen wird, erklingt am Ostersonntagsmorgen um 9.30 Uhr das Vollgeläute und möchte wenigstens so den österlichen Jubel andeuten.

Unser Foto zeigt die große Glocke im Paderborner Dom aus dem Jahre 2018. Sie trägt den Namen „Jesus Christus – unser Friede“ und wird zusammen mit der Liboriusglocke jetzt an jedem Abend in Paderborn zu hören sein.

 

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie 

Guter und barmherziger Gott! 

In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich. 

Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen. 

Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen. 

Wir sind bei dir geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen. 

Wir bitten dich: 

für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind; 

für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind; 

für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern; 

für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.

Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,

den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle. 

Wir bitten dich: 

für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen; 

für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;

für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen; 

für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen. 

Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht. 

Wir bitten dich: 

für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen, 

für alle, die um ihre Zukunft fürchten, 

für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind, 

für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben. 

Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung. 

Wir bitten dich: 

für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist, 

für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können, 

für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind. 

Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht. 

Auch bitten wir dich für uns selbst: 

Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen. 

Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden. 

Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt. 

Dir vertrauen wir uns an. 

Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. 

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden: 

Vater unser im Himmel, 

geheiligt werde dein Name. 

Dein Reich komme. 

Dein Wille geschehe, 

wie im Himmel, so auf Erden. 

Unser tägliches Brot gib uns heute, 

und vergib uns unsre Schuld, 

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. 

Und führe uns nicht in Versuchung, 

sondern erlöse uns von dem Bösen. 

Denn dein ist das Reich 

und die Kraft 

und die Herrlichkeit 

in Ewigkeit. 

Amen. 

(Copyright: MÖWe 

Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung

der Evangelischen Kirche von Westfalen)

 

 Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. 

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. 

Bitte tröste jene, die jetzt trauern. 

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie. 

Allen Krankenschwestern und Pflegern, die nicht in Quarantäne gehen können, Kraft in dieser extremen Belastung. 

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnen-heit. 

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind. 

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht. 

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten. 

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, die sich einsam fühlen und niemanden umarmen können. 

Berühre Du die Herzen mit Deiner Sanftheit. 

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann. 

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit. 

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist. 

Und – dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können. 

Dass Du allein ewig bist. 

Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. 

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen. 

Wir vertrauen Dir, ewiger Gott. 

Amen.

(Copyright: Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg) 

 

 


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Archiv

Denkmalpfad für Werl – Ministerin Ina Scharrenbach wird Förderbescheid übergeben

Die Idee war einen Weg durch Werl zu gestalten, der die Geschichte und die Tradition der Wallfahrtsstadt Werl miteinander verbindet. Dabei sollten auch die Franziskaner, die das Stadtbild über 170 Jahre geprägt haben, eine Rolle spielen.

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Ostergarten

Liebe Ostergartenfans, da unsere Ausstellung des Lego Ostergartens im Moment pausieren muss, stellen wir euch hier die Geschichte zur Verfügung.

Ostermagazin des Erzbistums Paderborn

Im Ostermagazin des Erzbistums Paderborn finden Sie Angebote für die ganze Familie und spirituelle Impulse für das vor uns liegende Osterfest.
Zum Dowload klicken Sie einfach auf den Link: Ostermagazin

Ostertütenaktion

Über 600 Ostertüten wurden mit Hilfe vieler Ehrenamtliche an Haushalte in und um Werl verteilt.
Hier ein schöner Überblick über die gesamte Aktion.
Wir wünschen ein gesegnetes Osterfest!

Tägliches Gebetsläuten um 19.30 Uhr

NRW-weit läuten anlässlich der Corona-Pandemie täglich in ökumenischer Geschwisterlichkeit am Abend in vielen Kirchen die beiden großen Glocken. Sie laden ein, den Tag in diesen schweren und herausfordernden Wochen mit einem Moment der Stille und des Gebetes ausklingen zu lassen. Auch in unserer Wallfahrtsbasilika erklingen daher ab dem morgigen Samstagabend zunächst bis einschließlich Gründonnerstag die große Marienglocke und die Josephsglocke aus dem Jahre 1947 mit den Tönen c‘ bzw. es‘. Zwei Anregungen für ein Gebet zu diesem Läuten finden Sie am Ende dieses Beitrags.

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Glockenläuten der Basilika

In den Zeiten der Corona-Krise möchten wir als Kirche ein Zeichen der Verbundenheit setzen. Solidarität und die Gemeinschaft im Gebet sollen den Menschen Hoffnung geben.

Besuch in der Basilika

Mit einigen Impressionen aus der Basilika können sie auch hier eine Besuch beim Gnadenbild machen.

Maria in der JVA

Der Besuch in der JVA wird verschoben! Da die Menschen in der JVA Werl nicht zu einer Wallfahrt in die Basilika kommen können, wird das Wallfahrtsteam am 20. März um 14.00 Uhr mit dem Gnadenbild zu einer Wallfahrt in die JVA fahren.

In dieser Zeit bleibt die Stele in der Basilika leer und um 18.00 Uhr wird Maria wieder zurück sein.

 

Wallfahrtsteam bekommt Verstärkung

Rückwirkend zum 1. Februar wird Herr Markus Ende im Werler Wallfahrtsteam mitarbeiten. Herr Ende war bisher als Gemeindereferent in der Propstei Werl tätig. Der studierte Religionspädagoge und ausgebildete Pilgerbegleiter sowie Erlebnispädagoge wird in der Pastoralen Initiative „Wallfahrt Plus“ tätig sein.

Das neue Pilgerbüro

Die neue Anlaufstelle für Wallfahrer und Pilger befindet sich in der Werler Fußgängerzone, Walburgisstraße 41, direkt rechts neben der Basilika.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.30 Uhr - 12.00 Uhr und 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
Zusätzlich in der Wallfahrtszeit vom 01.05. bis zum 31.10.:
Sa. 10.30 Uhr - 13.00 Uhr

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Pilgerbüro mit Stephan Mockenhaupt, Gerd Best und Ursula Altehenger

Das neue Wallfahrtsteam

Am 1. September 2019 erfolgte durch Erzbischof Hans-Josef Becker, Paderborn, die Einführung des neuen Wallfahrtsteams. Im Bild von links nach rechts: Pastor Mockenhaupt, Pastor Dr. Best, Ursula Altehenger.

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Hl. Messe mit Erzbischof Hans-Josef Becker

Alle drei Jahre gibt es für unseren Erzbischof Hans-Josef Becker einen ganz besonderen Anlass für seinen Besuch in der Werler Wallfahrtsbasilika: Wie schon seine Vorgänger, vertraut auch er dann in einer Marienweihe unser Erzbistum Paderborn und die hier lebenden Menschen persönlich der Fürsprache Mariens an. Nach 2011, 2014 und 2017 steht dieser Termin auch 2020 wieder im Kalender.
Daher wird der Herr Erzbischof am Sonntag, dem 10. Mai 2020, um 10 Uhr in diesem Anliegen in der Wallfahrtsbasilika die hl. Messe feiern...

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Wallfahrtsteam unterwegs nach Much

Besuch in Much (Rhein-Sieg-Kreis): Im Rahmen der Besuche in den Gemeinden, die alljährlich nach Werl wallfahrten, war Pastor Stephan Mockenhaupt am vergangenen Sonntag, den 8. März 2020, in der Pfarrei St. Martinus in Much im Rhein-Sieg-Kreis. Er feierte den dortigen Familiengottesdienst und hob in seiner Katechese die Geschichte der Mucher Werl-Wallfahrt und die Bedeutung des Pilgerns besonders hervor. In einem anschließenden Austausch mit den Wallfahrerinnen und Wallfahrern im Restaurant „Schublade“ stellte Pastor Mockenhaupt die Entwicklung der Marienwallfahrt Werl nach Abschied der Franziskaner vor.

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