Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch in Werl

Ministerin Ina Scharrenbach überbrachte heute den Zuwendungsbescheid für die Erstellung des Denkmalpfades.
Sie wurde von einer kleinen Delegation vor der alten Wallfahrtskirche in Empfang genommen, welche sich aus Mitgliedern der Wallfahrtsteams, des neuen Heimat- und Geschichtsvereins und der Politik zusammensetzte. Als kleinen Willkommensgruß überreichte Herr Pradel einen wunderschönen Blumenstrauß.
Der Vorsitzende des NGHV, Herr Riewe, begrüßte in einer kurzen Rede Frau Scharrenbach und die anwesenden Gäste. Danach gab Ursula Altehenger einen kurzen geschichtlichen Überblick der Wallfahrt und einen Ausblick in die Zukunft, den Denkmalpfad betreffend.
Auch Bürgermeister Herr Grossmann ergriff das Wort und bedankte sich bei seinen Mitarbeiter*innen für die Arbeit der Antragstellung und die Zuwendungsüberbringung.
Nach der Unterzeichnung des Bescheids durch Herrn Riewe und Frau Altehenger nahm sich die Ministerin Zeit für einen Besuch des Kreuzwegplatzes, des Gartens und natürlich auch der Gottesmutter. Im Anschluss ergab sich die Möglichkeit bei Sekt, Orangensaft und Suppe noch mit Ministerin Scharrenbach ins Gespräch zu kommen.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen die an diesem tollen Projekt des Denkmalpfades mitgearbeitet haben. Natürlich auch bei unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese kleine Feierstunde mit ihrer Tatkraft ermöglicht haben!

Zur Entstehung des Denkmalpfades:

„Denkmalpfad Werl - Geschichte und Tradition der Wallfahrtsstadt wahrnehmen und erleben“

Die Idee kam dem Wallfahrtsleiter Dr. Best und Wallfahrtsseelsorgerin Ursula Altehenger im Sommer 2018. Ein Jahr bevor die Franziskaner Werl verlassen wollten. Die Wallfahrten, durch die Orden der Kapuziner und der Franziskaner, haben das Stadtbild fast 360 Jahre geprägt. Unsere Frage war: Wie kann dieses Heimatzeugnis in Werl lebendig gehalten werden? Es brauchte etwas, dass die bedeutenden Orte der Stadt und das Wirken der Franziskaner in der Wallfahrt verbinden kann. Zusätzlich sollten aktuelle Themen unserer Zeit eine Bedeutung finden.

So haben wir vom Wallfahrtsteam gemeinsam mit dem Neuen Heimat- und Geschichtsverein in Werl einen Denkmalpfad durch die Wallfahrtsstadt Werl entwickelt, der durch den Förderbescheid von Frau Ministerin Ina Scharrenbach in den nächsten 16 Monaten realisiert werden kann. An neun Stationen werden die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Wallfahrtsstadt Werl, die Traditionen der Franziskaner und der Wallfahrt dargestellt. Die Stationen werden mit Kunstwerken von Christian Göbel, Otmar Alt und Bert Gerresheim besonders hervorgehoben.

Der Sonnengesang des heiligen Franziskus wird alle Stationen thematisch verbinden.

Er beschreibt die Schönheit und die Kraft der Natur und mahnt dazu, diese zu erhalten und zu pflegen. In Zeiten des Klimawandels kann der Denkmalpfad – Franziskusweg aktueller nicht sein. Franziskus beschreibt die Elemente als Bruder und Schwester. So singt er von Bruder Sonne und Schwester Mond und die Sterne, Schwester Wasser und Bruder Wind, Bruder Feuer und Schwester Mutter Erde. Er denkt an die Kranken und Leidenden und an den Bruder Tod.
Auf diese Weise entsteht ein beschilderter Rundweg durch die Stadt Werl, der sowohl Werler Geschichte sichtbar macht, als auch zum Nachdenken über die Schöpfung, vor allem auf Zukunft hin, anregt. Der Beginn des Weges wird ein Glasbild des Künstlers Christian Göbel sein, der den Heiligen Franziskus und den Sonnengesang darstellt und so wird die erste Station am Kloster sein. Weiter geht es weiter zum Marktplatz, dem Forum der Völker, dem Werler Kurgarten, zur Kapelle Mutter Gott in der Not. Von dort weiter zur Schlossruine, zum alten Werler Krankenhaus, dem Elisabethheim und die letzte Station wird sich auf dem Kreuzwegplatz befinden. Der Denkmalpfad soll interaktiv werden, d.h., durch einen OR-Code bekommt man weitere Informationen über den Ort, die Künstler sowie Anregungen für Spiele, für Gespräche, Texte zum Nachdenken und Gebete.

Sie werden nach Altersgruppe abrufbar sein: für Kindergarten – und Schulkinder, für Jugendliche und Erwachsene und Senioren gleichermaßen.

So wird der Denkmalpfad zu einem Weg durch Werl für Pilger*innen und Wallfahrer*innen und natürlich für alle Werler und Werlerinnen. Der Neue Heimat- und Geschichtsverein (Werl) hat zur Finanzierung dieser Idee des Denkmalweges den Förderantrag zur Bezuschussung durch das Förderprogramm „Heimatzeugnis“ des Landes NRW gestellt. Wir sind froh und dankbar, dass wir nun, dank der Zusage aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Umsetzung und Gestaltung des Denkmalpfades in Angriff nehmen können.


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Neuigkeiten

Neue Pausenmöglichkeit vor dem Pilgerbüro

Herzliche Einladung bei uns vor dem Pilgerbüro eine kleine Pause einzulegen!
Die neuen Liegestühle laden zum Verweilen oder auch zum kurzen Gespräch ein.

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Klostergarten aktuell, schauen Sie mal rein

Was ist mit dem Klostergarten? Eine Frage, die seit der Verabschiedung der Franziskaner immer wieder gestellt wird. Bruder Christian, der ihn bisher gepflegt hat ist nicht mehr da und so ist der Garten in neue Hände gegeben worden, damit seine Zukunft gesichert ist. Ein Kleinod, mit großen Bäumen, Ziersträuchern und Stauden, mitten in der Altstadt, das den Menschen im neuen Wallfahrtszentrum demnächst Aufenthaltsort und Tieren und Pflanzen, schon jetzt Lebensraum bieten soll. Ganz im Sinne des Heiligen Franziskus. Durch die derzeitige Klosterbaustelle waren aber auch einige Zugeständnisse im Garten erforderlich. Durch eine gestalterische Zwischenlösung wird der Garten dennoch als blütenreicher Kontrast zur Baustelle gesichert, bevor demnächst konkrete Gartenplanungen umgesetzt werden können.

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Pilgerstempelstation

Seit gestern bietet die Werler Wallfahrt einen neuen Anlaufpunkt für Pilgerinnen und Pilger auf dem Vorplatz der Basilika, nämlich eine kleine Pilgerstempelstation.
Auf der Stirnseite der Station aus Werler Grünsandstein prangt die Aufschrift "Buen Camino", was übersetzt soviel heißt wie "guter Weg" oder "guter Jakobsweg".

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Ministerin Ina Scharrenbach zu Besuch in Werl

Ministerin Ina Scharrenbach überbrachte heute den Zuwendungsbescheid für die Erstellung des Denkmalpfades.
Sie wurde von einer kleinen Delegation vor der alten Wallfahrtskirche in Empfang genommen, welche sich aus Mitgliedern der Wallfahrtsteams, des neuen Heimat- und Geschichtsvereins und der Politik zusammensetzte. Als kleinen Willkommensgruß überreichte Herr Pradel einen wunderschönen Blumenstrauß.
Der Vorsitzende des NGHV, Herr Riewe, begrüßte in einer kurzen Rede Frau Scharrenbach und die anwesenden Gäste. Danach gab Ursula Altehenger einen kurzen geschichtlichen Überblick der Wallfahrt und einen Ausblick in die Zukunft, den Denkmalpfad betreffend.
Auch Bürgermeister Herr Grossmann ergriff das Wort und bedankte sich bei seinen Mitarbeiter*innen für die Arbeit der Antragstellung und die Zuwendungsüberbringung.
Nach der Unterzeichnung des Bescheids durch Herrn Riewe und Frau Altehenger nahm sich die Ministerin Zeit für einen Besuch des Kreuzwegplatzes, des Gartens und natürlich auch der Gottesmutter. Im Anschluss ergab sich die Möglichkeit bei Sekt, Orangensaft und Suppe noch mit Ministerin Scharrenbach ins Gespräch zu kommen.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen die an diesem tollen Projekt des Denkmalpfades mitgearbeitet haben. Natürlich auch bei unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die diese kleine Feierstunde mit ihrer Tatkraft ermöglicht haben!

Zur Entstehung des Denkmalpfades:

„Denkmalpfad Werl - Geschichte und Tradition der Wallfahrtsstadt wahrnehmen und erleben“

Die Idee kam dem Wallfahrtsleiter Dr. Best und Wallfahrtsseelsorgerin Ursula Altehenger im Sommer 2018. Ein Jahr bevor die Franziskaner Werl verlassen wollten. Die Wallfahrten, durch die Orden der Kapuziner und der Franziskaner, haben das Stadtbild fast 360 Jahre geprägt. Unsere Frage war: Wie kann dieses Heimatzeugnis in Werl lebendig gehalten werden? Es brauchte etwas, dass die bedeutenden Orte der Stadt und das Wirken der Franziskaner in der Wallfahrt verbinden kann. Zusätzlich sollten aktuelle Themen unserer Zeit eine Bedeutung finden.

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Neue und alte Mariengebete aus Werl

Pünktlich zum Patronatsfest der Basilika Maria Heimsuchung ist ein kleines Büchlein mit Mariengebeten erschienen, dass sie kostenlos für sich und/oder ihre Gemeinden im Pilgerbüro oder der Wallfahrtskirche bekommen können. In dieser besonderen Zeit, in der wir Menschen mit der Corona-Pandemie kämpfen, brauchen wir etwas, das unserer Seele guttut.

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