Gebete
Gebet zum 350jährigen Wallfahrtsjubiläum |
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Wir grüßen dich, Maria, Mutter unseres Herrn und Bruders Jesus Christus. Du hast der Botschaft des Engels vertraut und dich trotz aller Fragen und Zweifel für die Verheißungen Gottes geöffnet. Sein Wort ist in dir auf fruchtbaren Boden gefallen. Du hast Jesus geboren, der uns das gütige Angesicht Gottes gezeigt hat.
Den Mut und die Treue deines Glaubens hat der himmlische Vater anerkannt und dich in seine ewige Gemeinschaft aufgenommen. Mit deiner Verwandten Elisabeth sprechen wir: „Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.“
Heilige Maria, du bist uns Vorbild im Glauben. Wir reihen uns ein in die große Schar der Menschen, die seit Jahrhunderten zu deinem Bild nach Werl pilgern. Hier verehren wir dich als „Trösterin der Betrübten“ und empfehlen dir alle Menschen, die deines Trostes bedürfen. Wir vertrauen auf deine Fürsprache beim Vater und bitten dich für alle, um die wir in Sorge sind.
Wende dich den Menschen zu, die wir lieben und die zu uns gehören! Tritt bei Gott, unserem Vater, ein für unsere Kinder und Jugendlichen, damit sie einen guten Weg ins Leben finden! Frieden und Gerechtigkeit erbitte allen, die unter Gewalt und Unrecht leiden und denen die Teilhabe an einem menschenwürdigen Leben verwehrt wird! Wir empfehlen dir alle an Leib und Seele kranken Menschen und all jene, die schwer an der Last ihres Lebens tragen.
Der Heilige Geist, der dich erfüllt hat, belebe auch unsere Kirche und führe sie zur Einheit! Er stärke unsere Gemeinden, damit sie in Wort und Tat den Lebenswillen Gottes für alle Menschen bezeugen! Wir grüßen dich, Maria, und danken Gott, der dich uns als Schwester im Glauben und als lebendiges Zeichen seiner Nähe geschenkt hat. IHM sei Lob und Ehre heute und in Ewigkeit!
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Heilige Maria, Mutter unseres Herrn Jesus Christus, du hast den getragen und geboren, der uns und aller Welt Rettung und Heil gebracht hat. Er ist unser Weg, unsere Wahrheit, unser Leben heute und auch in Zukunft.
Heilige Maria, du bist ein Lichtblick für die Zukunft. Viele Menschen in unserer Zeit schauen sehr besorgt auf das, was auf sie zukommt. Viele tragen schwer an den Lasten ihres Lebens. Viele sind so enttäuscht, daß sie nur noch schwarzsehen. Viele leben gleichgültig und oberflächlich, verantwortungslos oder nur auf ihren eigenen Profit bedacht.
Heilige Maria, du bist ein Lichtblick für die Zukunft. Du lenkst unseren Blick auf die vielen Stillen und Treuen, die an dem Platz, an dem sie stehen, tapfer und mutig ihren Glauben durch ihr Leben bezeugen. Du erinnerst uns an die Mütter und Väter, die auch heute mit ihren Kindern und für ihre Kinder beten in den verschiedenen Anliegen der Familien. Du kennst die Ordensleute und Priester, die ihr Leben in der Nachfolge deines Sohnes für die Menschen und ihr Heil einsetzen. Du siehst die jungen Menschen, die nach ihrer Berufung und deren Gestaltung fragen. Du hast ein Herz für alle, die ringen und kämpfen und nach dem Sinn ihres Lebens fragen.
Heilige Maria, du bist ein Lichtblick für die Zukunft. Dir liegt das Leben der Menschen am Herzen. Du bist vielen ein großes Vorbild, eine wichtige Gesprächspartnerin und eine große Hilfe. Sie wissen sich mit dir verbunden und von dir verstanden. Du kennst die großen und kleinen Sorgen des alltäglichen, gewöhnlichen Lebens. Du kennst dich aus in all dem, was Menschen bewegt und beschäftigt. Du bist uns in der Kirche betend nahe wie damals den Jüngern in Jerusalem, als der Heilige Geist sie neu gestärkt und befähigt hat, aufzubrechen und das Evangelium mit Freimut zu verkünden. Hilf uns, Maria, heute missionarische Kirche zu sein und dem Evangelium in unserer Zeit ein Gesicht und Gewicht zu geben. Amen. (Paul Weismantel)
Maria, wir preisen in dir den Glaubensmut der Frau, die Hoffnungskraft unserer Schwester, Wir beten mit dir an die unermeßliche Barmherzigkeit des Vaters, die grenzenlose Liebe des Wir bitten mit dir um die Weite des Glaubens gegen alle Betäubungsversuche, um die Gnade der (Edith Stein)
Den Weg zum Reich Gottes hast du durchlaufen, Maria. Du kennst alle Umwege und Schlingen, angefangen vom ersten Zögern, über die Stationen Betlehem und Nazareth, weiter nach Jerusalem und Golgotha, vom Abendmahl bis zum Geistempfang. Dein Weg war steinig wie kaum ein Weg einer Mutter, bis zum verschließenden Stein eines Karfreitagabends, bis zum weggewälzten Stein eines Ostermorgens. Du folgtest in schweigender Liebe den raschen Schritten deines Sohnes, der es eilig hatte, die frohe Botschaft zu verkünden. Maria der Wege und Straßen, sei unsre Gefährtin, wenn wir gar so müde uns durchs Leben schleppen; sei die stille Lampe unserer Nächte ohne Hoffnung. (Aus der Zeitschrift „Prier“)
Gott, unser Vater, wir möchten ansprechbar sein wie Maria, damit wir deinen Anruf erkennen und auf ihn eingehen. Gib uns ein bereites Herz und ein wachsames Auge. So können wir dich im Glauben suchen und finden. Laß uns erkennen, wo du täglich auf uns zukommst: in Menschen, Ereignissen und Dingen, die wir brauchen. Hilf uns, Zeit zu finden, die nur dir gehört; Zeit, um Raum zu schaffen für das Wort deines Sohnes und für die Boten, die du uns sendest. Laß uns glauben, daß du täglich bei uns ankommen willst, und gib, daß wir dich erkennen und dich einlassen. Herr, hilf uns ja sagen zu deiner täglichen Ankunft. |
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